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13 Januar, 2026

Seminare und Trainings für Frauen in Führungspositionen

Das Kommunale Bildungswerk begleitet Frauen dabei, ihre Führungspersönlichkeit weiterzuentwickeln und ihre Wirkung nachhaltig zu stärken.  

Hohe Erwartungshaltungen bei gleichzeitigem Zeit- und Ressourcenmangel.
Unsichtbare Mehrarbeit, die selten anerkannt wird.
Selbstzweifel trotz hoher Kompetenz – besonders in entscheidenden Momenten.

Diese Herausforderungen prägen den Berufsalltag vieler Frauen in verantwortungsvollen Positionen. Trotz hoher fachlicher Qualifikation, Engagement und Leistungsbereitschaft bleiben Anerkennung, Sichtbarkeit und Entwicklungsmöglichkeiten häufig hinter den Erwartungen zurück. Gerade in komplexen Arbeitskontexten zeigt sich: Fachliche Kompetenz allein genügt nicht.

Erforderlich sind zusätzlich Raum für persönliche Entwicklung, Austausch auf Augenhöhe sowie praxistaugliche Strategien, die im beruflichen Alltag wirksam unterstützen.

Genau hier setzen die Seminare für Frauen des Kommunalen Bildungswerks an.

Das Kommunale Bildungswerk schafft mit seinen Angeboten einen professionellen und zugleich geschützten Rahmen, in dem Frauen ihre Rolle reflektieren, ihre Stärken gezielt ausbauen und Sicherheit im Umgang mit anspruchsvollen Situationen gewinnen können.

Die Seminare bieten:

  • Professionelles Empowerment
  • Stärkung von Sichtbarkeit und Durchsetzungskraft
  • Praktische Kommunikationstechniken für anspruchsvolle Situationen
  • Ein Netzwerk von Frauen, die ähnliche berufliche Erfahrungen teilen


Ob zur gezielten Förderung von Frauen im Unternehmen oder für den eigenen nächsten Karriereschritt – die Seminare des Kommunalen Bildungswerks bieten einen passenden Rahmen, um Potenziale sichtbar zu machen und nachhaltig zu entwickeln. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Kompetenzen klar zu positionieren und Wirkung zu entfalten.

Frauen in Führungspositionen – Seminare und Trainings

„Frauen sind anders. Männer auch.“ Diese Unterschiedlichkeit zeigt sich auch im Berufsleben – etwa im Führungsstil, in der Kommunikation oder im professionellen Auftritt in der Öffentlichkeit.

Die Bildungsangebote des Kommunalen Bildungswerks unterstützen Frauen strategisch dabei,

  • relevante Schlüsselkompetenzen weiterzuentwickeln,
  • vorhandene Stärken gezielt auszubauen und
  • potenziell hinderliche, genderspezifische Muster bewusst zu reflektieren und zu reduzieren.


Führungstraining für Frauen in leitenden Positionen

Die modular aufgebaute, dreiteilige Seminarreihe „Führungstraining für Frauen in leitenden Positionen“ bietet Teilnehmerinnen die Möglichkeit, Führungshandwerk systematisch zu erlernen oder ihr bestehendes Führungshandeln zu professionalisieren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem frühzeitigen Erkennen und Vermeiden gendertypischer Führungsfallen.

In praxisorientierten Workshops zeigen erfahrene Expertinnen und Experten, wie Frauen sich authentisch in männerdominierten Strukturen positionieren, in Verhandlungs- und Entscheidungssituationen überzeugen und auch in herausfordernden Momenten klar, souverän und wirksam kommunizieren.

Insbesondere Politikerinnen, Pressesprecherinnen sowie medial präsente Frauen profitieren von praxisnahen Trainings, die darauf vorbereiten, öffentliche Auftritte – auch in kritischen oder unangenehmen Situationen – selbstsicher und durchsetzungsstark zu meistern.

https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/themen/gleichstellung/frauen-und-arbeitswelt/frauen-in-fuehrungspositionen 

https://iab.de/presseinfo/frauen-sind-in-der-fuehrungsebene-weiter-unterrepraesentiert/ 

 

01 Januar, 2026

Seminar Arbeitsrecht und Kommunikation für Führungskräfte

Neues Seminar: Arbeitsrecht und Kommunikation für Führungskräfte - sicher handeln, souverän führen

Überblick: Worum geht es in diesem Seminar?

Dieses Seminar vermittelt praxisnahes arbeitsrechtliches und kommunikatives Handwerkszeug für Führungskräfte und Personalverantwortliche. Im Mittelpunkt steht der souveräne Umgang mit Mitarbeitenden entlang des gesamten Beschäftigungszyklus – von der Stellenausschreibung über das laufende Arbeitsverhältnis bis hin zur Beendigung. Ziel ist es, Sicherheit im Handeln zu gewinnen und die Angst vor schwierigen Führungssituationen abzubauen. Dabei werden rechtliche Grundlagen konsequent mit konkreten Handlungsempfehlungen für den Führungsalltag verbunden.


Arbeitsrechtliche Grundlagen sicher anwenden

Die Teilnehmenden lernen, Arbeitsverträge rechtssicher zu gestalten, Änderungen korrekt umzusetzen und Befristungen sauber zu handhaben. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das im Führungsalltag häufig unbewusst verletzt wird – etwa bei Stellenausschreibungen oder Bewerbungsgesprächen. Ergänzend werden Direktionsrecht und Arbeitnehmerpflichten praxisnah erläutert, um rechtliche Spielräume sicher nutzen zu können.


Maßnahmen und Konfliktsituationen professionell meistern

Konflikte gehören zum Arbeitsalltag – Unsicherheit im Umgang damit jedoch nicht. Das Seminar zeigt, wann und wie Abmahnungen und Ermahnungen rechtssicher ausgesprochen werden und wie sie kommunikativ so geführt werden, dass sie Wirkung entfalten, ohne die Beziehung unnötig zu belasten. Ebenso werden Formen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen behandelt, inklusive typischer Risiken und Fehler.

Ein zentrales Ziel ist es, die Angst vor unangenehmen Gesprächen abzubauen – insbesondere vor Kritikgesprächen, Abmahnungsgesprächen und Kündigungsgesprächen.


Kommunikation im Führungsalltag stärken

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der professionellen Gesprächsführung. Die Teilnehmenden lernen, Mitarbeitergespräche strukturiert aufzubauen, Kritik klar, wertschätzend und lösungsorientiert zu formulieren und sicher mit emotional herausfordernden Situationen umzugehen. Dazu gehören Gespräche mit erkrankten Mitarbeitenden, der Umgang mit Low Performern sowie die sachliche und respektvolle Durchführung von Beendigungsgesprächen. Ziel ist es, auch in schwierigen Situationen souverän, empathisch und rechtssicher zu agieren.


Moderne Tools im Personalmanagement nutzen

Abgerundet wird das Seminar durch einen Blick auf moderne Instrumente im Personalmanagement. Die Teilnehmenden erfahren, wie KI-Tools wie ChatGPT & Co. sinnvoll und verantwortungsvoll eingesetzt werden können, etwa zur Gesprächsvorbereitung oder Formulierungshilfe. Zudem wird vermittelt, wie Arbeitszeugnisse rechtssicher, klar und nachvollziehbar erstellt werden.


Warum sollte man dieses Seminar besuchen?

  • Sicherheit statt Unsicherheit: Sie verlieren die Angst vor schwierigen Gesprächen und gewinnen Handlungssicherheit.
  • Rechtssicher handeln: Sie minimieren arbeitsrechtliche Risiken und vermeiden typische Fehler.
  • Souverän kommunizieren: Sie lernen, auch unangenehme Botschaften klar, fair und professionell zu vermitteln.
  • Praxisorientiert: Viele Beispiele und konkrete Leitfäden für den Führungsalltag.
  • Modern & aktuell: Einbindung zeitgemäßer HR-Tools und aktueller Anforderungen.


Zielgruppe: Für wen ist das Seminar geeignet?

Das Seminar richtet sich an Führungskräfte, Personalverantwortliche, Mitarbeitende aus Personalabteilungen, Personalräte sowie Entscheider im öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen, die rechtliche Sicherheit gewinnen, kommunikative Stärke ausbauen und schwierige Gespräche souverän führen möchten.

31 Dezember, 2025

Seminar Vorstellungsgespräche und Einstellungsinterviews führen

Über das Seminar

Nach wie vor gehören Einstellungsinterviews und Vorstellungsgespräche zu den wichtigsten und am meisten genutzten Methoden der beruflichen Eignungsdiagnostik. Daher bietet das Seminar zu dieser Thematik Seminare an. Bei der Durchführung und Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen und Einstellungsinterviews kann man viel richtig aber auch viel falsch machen. 

  • Vorbereitung: Eine erfolgreiche Durchführung eines Vorstellungsgesprächs beginnt mit einer gründlichen Vorbereitung. Die Teilnehmer lernen, wie sie sich auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten können, indem sie ein genaues Anforderungsprofil erstellen auf dessen Basis die Personalauswahl beruht. 

  • Interviewtechniken: Die Teilnehmer lernen verschiedene Interviewtechniken, um die Bewerber besser kennenzulernen, wie zum Beispiel die Verhaltens- oder Situationsfrage-Technik. Sie lernen auch, wie sie eine angenehme Atmosphäre schaffen und ein professionelles Verhalten an den Tag legen.

  • Kommunikation: Die Teilnehmer lernen, wie sie eine klare und effektive Kommunikation während des Vorstellungsgesprächs aufbauen können. Sie lernen, wie sie sich selbst präsentieren, Fragen stellen und Antworten auf die Fragen der Bewerber geben können.

  • Telefoninterviews, Virtuelle Interviews und Videokonferenzen per Zoom, Webex oder Telefon. Effiziente Vorauswahl durch Telefoninterviews, Besonderheit bei Online-Bewerbungsgesprächen.

  • Bewertung: Die Teilnehmer lernen, wie sie Bewerber bewerten und eine Entscheidung treffen können. Sie lernen, wie sie Informationen aus dem Vorstellungsgespräch sammeln und bewerten können, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

  • Feedback geben: Nach dem Vorstellungsgespräch ist es wichtig, Feedback zu geben. Die Teilnehmer lernen, wie sie ein ehrliches und konstruktives Feedback geben können, um die Beziehung mit dem Bewerber aufrechtzuerhalten.


Je nach Wunsch der Teilnehmer wird das Seminar in Form von Gruppenübungen, Rollenspielen und Präsentationen durchgeführt, um die praktischen Fähigkeiten der Teilnehmer zu verbessern. Das Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern die Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, die sie benötigen, um ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch zu führen und die besten Bewerber auszuwählen.


Mitzubringende Arbeitsmittel

Anforderungsprofile, Stellenausschreibungen, Interviewleitfaden und Bewertungsbogen, die besprochen werden sollen


Seminartermine beim Kommunalen Bildungswerk Berlin:

Seminar Vorstellungsgespräche professionell planen, durchführen und bewerten

Seminartermine
  • 22.01.2026 bis 23.01.2026 Berlin oder Online (Zoom)
  • 11.06.2026 bis 12.06.2026 Berlin oder Online (Zoom)
  • 17.09.2026 bis 18.09.2026 Berlin oder Online (Zoom)
 

05 November, 2023

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist ein deutsches Bundesgesetz, das am 18. August 2006 in Kraft getreten ist. Das Ziel des Gesetzes ist es, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Das AGG verbietet Diskriminierung in verschiedenen Bereichen wie dem Arbeitsmarkt, der Bildung, dem Zugang zu Waren und Dienstleistungen, der Mitgliedschaft in Vereinigungen und anderen. 

Mit der Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzs wurde die im Jahr 2006 wurde die Beweislastumkehr eingeführt. Das bedeutet, dass die Beweislast bei Diskriminierungsfällen nicht mehr beim Opfer, sondern beim Arbeitgeber liegt. Der Arbeitgeber muss nun beweisen, dass keine Diskriminierung stattgefunden hat. 

03 November, 2023

Personalpraxis von A bis Z ein Seminar für Einsteiger und Fortgeschrittene in der Personalabteilung

Ein Seminar zum Thema "Grundlagen der Personalarbeit" vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich des Personalmanagements wie z. B.

Grundlagen des Personalmanagements:

  • Definition und Bedeutung von Personalmanagement
  • Grundlagen der Personalarbeit 
  • Einführung in die praktische Personalarbeit
  • Basis- & Aufbauwissen für Personaler


Personalbeschaffung:

  • Rekrutierungsstrategien
  • Stellenbeschreibungen und Anforderungsprofile
  • Bewerbungsprozess und Auswahlverfahren


Personaladministration:


Arbeitsrecht:


Personalmarketing:


Diversity und Inklusion:

  • Sensibilisierung für Vielfalt am Arbeitsplatz
  • Inklusive Personalpraktiken und -kommunikation
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)


HR-Tools und Technologie:

  • Einsatz von HR-Software und -Systemen
  • Digitalisierung im Personalmanagement
  • Einsatz von KI-Tools wie ChatGPT & Co. im Personalmanagement
  • Arbeitszeugnisse rechtssicher erstellen

19 Februar, 2023

Telefoninterviews

Telefoninterviews als Ergänzung im Auswahlprozess

Telefoninterviews sind ein häufiges Mittel, um Bewerber in einem frühen Stadium des Bewerbungsprozesses zu prüfen. Telefoninterviews bieten Arbeitgebern eine Vielzahl von Vorteilen, insbesondere in der frühen Phase des Bewerbungsprozesses, da sie eine effektive und kosteneffiziente Möglichkeit sind, Bewerber zu prüfen und eine engere Auswahl für daraus folgende persönliche Vorstellungsgespräche zu treffen. Generell hat auch die Pandemie dazu geführt, dass Telefoninterviews vermehrt durchgeführt wurden.

  1. Kosteneffizienz: Telefoninterviews sind in der Regel kosteneffizienter als persönliche Vorstellungsgespräche, da sie keine Reisekosten oder Ausgaben für Räumlichkeiten, Ausrüstung und Verpflegung erfordern.

  2. Zeitersparnis: Telefoninterviews ermöglichen es Arbeitgebern, eine Vielzahl von Bewerbern in kurzer Zeit zu prüfen, wodurch sie Zeit und Ressourcen sparen und schnell eine engere Auswahl treffen können.

  3. Effektive Filterung: Telefoninterviews können dazu beitragen, Kandidaten zu identifizieren, die nicht den Anforderungen der Stelle entsprechen oder nicht in das Unternehmen passen. Somit können sie die Effektivität des Auswahlprozesses erhöhen.

  4. Flexibilität: Telefoninterviews können zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten durchgeführt werden, wodurch Arbeitgeber Bewerber unabhängig von ihrem Standort prüfen können.

  5. Erste Einschätzung des Kandidaten: Telefoninterviews ermöglichen Arbeitgebern, die Kandidaten schnell kennenzulernen, ihre Fähigkeiten und Qualifikationen zu beurteilen und ein Verständnis ihrer Persönlichkeit und Eignung für die Position zu gewinnen.
Grenzen von Telefoninterviews
Ein Telefoninterview sollte nie das einzige Auswahlkriterium sein, da natürlich viele Facetten wie z. B. Nonverbale Kommunikation nicht wahrgenommen werden können. Vielmehr dient es als Ergänzung zu Vorstellungsgesprächen in Präsenz oder virtuellen Vorstellungsgesprächen per Camara per Teams, Webex, Skype, Zoom oder ähnlicher Software. 


Literatur: Schulte, S. / Hiltmann, M. (Hrsg), Eignungsdiagnostische Interviews, Standards der professionellen Interviewführung (2023)

Fragetechniken im Vorstellungsgespräch

Es gibt verschiedene Fragetechniken, die im Vorstellungsgespräch angewendet werden können. 


Hier sind einige Beispiele:

  1. Offene Fragen: Offene Fragen beginnen in der Regel mit "Wie", "Was" oder "Warum". Sie erfordern vom Bewerber eine ausführliche Antwort und bieten dem Arbeitgeber die Möglichkeit, mehr über die Erfahrung, die Persönlichkeit und die Motivation des Bewerbers zu erfahren.

  2. Geschlossene Fragen: Geschlossene Fragen können mit "Ja" oder "Nein" beantwortet werden und erfordern vom Bewerber eine kurze Antwort. Sie können verwendet werden, um spezifische Informationen über den Hintergrund und die Fähigkeiten des Bewerbers zu sammeln.

  3. Situative Fragen: Beziehen sich auf die Zukunft, genauer gesagt auf konkrete berufliche Aufgaben, mit denen ein Bewerber an seinem neuen Arbeitsplatz konfrontiert wird. Situative Fragen lassen sich sehr leicht entwickeln, wenn man im Zuge der Anforderungsanalyse Interviews mit Arbeitsplatzexperten geführt hat. Beispiel: Stellen Sie sich vor...... Wie verhalten Sie sich? 

  4. Biografische Fragen: Biografische Fragen beziehen sich primär auf die berufliche Biografie der Vergangenheit. Hierhinter steht das Prinzip, dass sich die Fragen möglichst nah an der beruflichen Praxis orientieren sollten.  Bewerber werden gefragt was sie erlebt haben, wie sie mit der Situation umgegangen sind, welche Lehren sie aus entsprechenden Situationen gezogen haben oder wie sie ihr Verhalten im Nachhinein bewerten. Beispiel: Was haben Sie... getan?

  5. Verhaltensorientierte Interviewfrage (Behavior Description Interview (BDI): Verhaltensbasierte Fragen im Vorstellungsgespräch liefern mehr Informationen über die Denk- und Gefühlswelt des Bewerbers und über die Erfahrungen aus früheren Tätigkeiten liefern als herkömmliche Fragen. Die Fragen basieren auf den in der Anforderungsanalyse ermittelten Fähigkeiten und Verhaltensweisen (CIT - Critical Incident Technique) der Stelleninhaber. Verhaltensbasierte Interviewfragen beginnen in der Regel mit den folgenden Sätzen: "Erzählen Sie mir von einer Zeit, in der Sie..., Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie..., Nennen Sie mir ein Beispiel aus einer Zeit, in der Sie..."

  6. Negative Fragen: Negative Fragen sind Fragen, die in der Regel mit "Was würden Sie nicht tun" oder "Was gefällt Ihnen nicht an..." beginnen. Sie helfen dem Arbeitgeber, die Einstellung und die Vorlieben des Bewerbers zu verstehen.

  7. Sonstige Fragetechniken die im Vorstellungsgespräch angewendet werden: Zirkuläre Fragen, Zum gängigen Stereotyp konträre Fragen, Projektive Fragen, Abstrakte Fragen, Mehrgliedrige Fragen.


Es ist wichtig zu beachten, dass einige dieser Fragetechniken dazu dienen können, den Bewerber aus seiner Komfortzone herauszulocken und zu sehen, wie er unter Druck reagiert. 


Literatur: Hofmann, E., (2016), Einstellungsgespräche erfolgreich führen- Ein Praxisleitfaden für die Auswahl  der besten Bewerber, 2. Auflage, Wiesbaden, Gabler


Das KBW im Netz

Wie finde ich das Kommunale Bildungswerk im Netz? 

Fortbildungsmöglichkeiten für den im Öffentlichen Dienst

Im öffentlichen Dienst gibt es viele Fortbildungsmöglichkeiten, die es den Mitarbeitern ermöglichen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern und sich auf neue Herausforderungen vorzubereiten. Das Kommunales Bildungswerk e. V. leistet hierzu seinen Beitrag und bietet viele Fortbildungen an. je nach den Bedürfnissen der Organisation, als Webinar, Präsenzseminar in verschiedenen Orten oder als Inhouse-Schulung auf Anfrage und der individuellen Interessen der Mitarbeiter.

Einige der häufigsten Fortbildungsbereiche im öffentlichen Dienst sind:

  1. Führungskräfteschulungen: Diese Schulungen helfen Mitarbeitern, Führungskompetenzen zu entwickeln und ihre Führungsqualitäten zu verbessern.

  2. Personalmanagement: Diese Schulungen befassen sich mit Personalmanagementthemen wie Personalplanung, Mitarbeiterbindung und -entwicklung, Mitarbeiterkommunikation und Konfliktmanagement.

  3. IT-Schulungen: Diese Schulungen befassen sich mit Computerprogrammen, Datenbanken, IT-Sicherheit und Netzwerken, die für die Arbeit im öffentlichen Dienst erforderlich sind.

  4. Rechtliche Schulungen: Diese Schulungen befassen sich mit den Gesetzen, Regelungen und Verfahren, die für die Arbeit im öffentlichen Dienst relevant sind, wie zum Beispiel Arbeitsrecht, Datenschutzrecht oder Vergaberecht.

Das Kommunale Bildungswerk e. V. wurde 1990 gegründet. Es ist bundesweit anerkannt als gemeinnützige Einrichtung der berufsorientierten Fort- und Weiterbildung. 

Bildungsprogramm des KBW als Seminarübersicht

Kontakt

Kommunales Bildungswerk e. V.
Berliner Allee 125
13088 Berlin

Tel.: 030 293350-0
Fax: 030 293350-39

Digitale Entgeltabrechnung

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